Die Hochalm kann auf eine langjährige Geschichte echter Tradition zurückblicken. Sie gehört zum Weidegebiet des Zugspitzdorf Grainau und wurde erstmals im Jahr 1408 urkundlich erwähnt. Sie liegt in einem weiten, grünen Kessel direkt unter der Alpspitze (2.628 m), neben der Talstation der Hochalmbahn. Die Viehhaltung diente bei den Grainauern seit jeher als Ernährungsgrundlage. Die Wiesen um die Hochalm werden dazu im Sommer als Weidegebiet für Kühe und Rinder verwendet.

Die Hochalm entstand in der damaligen Zeit als eine Schutzhütte für Viehhirten. Im Jahr 1926 eröffnete Peter Ostler aus Grainau den Wirtschaftsbetrieb auf der Hochalm. Die Transporte für die Bautätigkeiten wurden noch mit Ochsen und Esel durchgeführt. Durch den Umbau entstand eine ideale Einkehrmöglichkeit für Bergsteiger und Wanderer.

1934
wurde die Hochalm dann für die Olympischen Winterspiele vergrößert. Der elektrische Strom hielt im Jahr 1949 Einzug auf der Hochalm, als das Kabel dafür mit der Hand vom Kreuzeck herüber verlegt wurde. Zur selben Zeit entstand auch der erste Skilift im Kreuzeck- und Alpspitzgebiet.
Nachdem Peter Ostler im Jahr 1961 verstarb, übernahm seine Familie den Wirtschaftsbetrieb. Nachdem 1966 eine Fahrstraße gebaut wurde, konnten die Anlieferungen zur Hochalm nun mit dem Traktor erfolgen.

Ein weiterer großer Fortschritt für die gute Erreichbarkeit war der Bau der Osterfelder- und Hochalmbahn im Jahr 1971. Gleichzeitig wurde die Hochalm vergrößert und das Nebengebäude errichtet.
1999 wurde die Hochalm durch die frühere Besitzerfamilie Ostler / Grasegger aus Altersgründen verkauft.

Im Frühjahr 2010 übernahm Wilfried Weinberg die Hochalm als neuer Pächter.

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Die Hochalm hat viel erlebt seit ihrem langjährigen Bestehen.

Viele spannende und interessante Geschichten könnte sie erzählen und viele gemütliche und glückselige Stunden wurden hier verbracht.

Die familiäre Atmosphäre und die Herzlichkeit in dieser wunderschönen Hochgebirgslage sind auch wieder die „Geschichte von heute“ auf der Hochalm!